brenneisen communications - homebrenneisen bei facebookbrenneisen auf twitter

Ein Pixel (abgeleitet von Picture Element) ist die kleinste darstellbare Einheit eines digitalen Bildes.

Bildauflösung: dpi = dots per inch -> Gibt die Anzahl der Pixel pro Zoll im digitalen Bild an.

Rasterweite (l/cm) -> Gibt die Anzahl der Rasterlinien pro cm im Druck an.
Beispiel:
Ein 60er Raster hat 60 Linien pro cm.

Um die Rasterweite in Bezug zur Bildauflösung zu setzen, muss sie in lpi (lines per inch) umgerechnet werden. Rasterweite (l/cm) x 2,54 = Rasterweite (lpi)

Der Samplingfaktor (Qualitätsfaktor) zur Berechnung einer optimalen Bildauflösung liegt bei 2.
Das heisst, die optimale Bildauflösung sollte doppelt so hoch sein wie die Druckauflösung
(Rasterweite in lpi).
Sinkt die Bildauflösung auf weniger als das 1,5-fache ab, werden Qualitätsverluste deutlich erkennbar.

Achtung: PSD oder unkomprimierte TIFFs sind optimale Printdaten.
JPG, GIF, BMP und PNG sind komprimierte Daten – eine Komprimierung ist immer mit Informations­verlust verbunden.

100 % eingesetzt (130.18 x 76.91 mm) mit 72 dpi (Bildschirmdarstellung bei 100 % optimal scharfem Bild)

verkleinert bis 300 dpi erreicht sind (31.24 x 18.46 mm)

Die Pixelmasse 369 x 218 px und die Dateigrösse 314.2 KB bleiben logischerweise gleich.

100 % eingesetzt (130.81 x 77.89 mm) mit 300 dpi (Optimal für Druckerzeugnis mit 60er Raster)

72 dpi Bild 400 % vergrössert

Pixelmasse: 369 x 218 px

Dateigrösse: 314.2 KB

300 dpi Bild 400 % vergrössert

Pixelmasse: 1545 x 920 px

Dateigrösse: 5.45 MB

Pixelbild .jpg, .gif, .bmp, .png .tif oder .psd
Vektorgrafik z.B. .eps oder .ai

Bei Grafiken wie z.B. Logos unterscheidet man zwischen der Pixelgrafik und der Vektorgrafik.
Während auch bei der Pixelgrafik die Faustregel «mindestens 300 dpi auf Abbildungsmassstab 1:1» gilt, kann die Vektorgrafik ohne Qualitätsverlust skaliert werden, da sie nicht aus Pixel besteht, sondern aus miteinander verbundenen Geraden, Kurven und Flächenangaben.

100% eingesetzt

Eine Vektorgrafik ist aus Geraden, Kurven und Flächenangaben aufgebaut.
Die Dateigrösse ist geringer als bei Pixelgrafiken. Die Technik eignet sich für einfache Formen und kann ohne Qualitätsverlust skaliert werden, da jedes Ausgabegerät die Abbildung anhand der Vektordaten neu berechnet.

250 % vergrössert (Verlustfreie Vergrösserung bei gleicher Dateigrösse)

Grundsätzlich unterscheiden wir
zwischen vier Farbsystemen bzw. Farbpaletten:

 

RGB Rot, Grün und Blau
Verwendung in der Monitordarstellung

 

CMYK Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz
findet Anwendung im Druck

 

Pantone 1114 Volltonfarben
International verbreitetes Farbsystem -> findet Anwendung im Druck

 

RAL (ursprünglich Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen)
Farbpalette aus festdefinierten Farbtönen. Einsatz vor allem für Lack und Wandfarben

Derselbe Farbton sieht innerhalb zweier Farbsysteme oder Farbpaletten nie identisch aus. Grund dafür sind die unterschiedlichen Arten der Farbzusammensetzungen und die Begrenztheit der Paletten.

 

Warum empfehlen wir Ihnen eine Bildbearbeitung durch den Lithografen?
Der Lithograf sorgt für den letzten Schliff an den Bildern. Wo nötig, korrigiert er die Bilddaten farblich und passt sie auf das entsprechende Druckverfahren und auf die Papierart an.

 

Wozu braucht es ein Proof?
Mit der Herstellung eines Proofs simuliert man das Endprodukt nahezu perfekt. Es dient
anschliessend als Referenzvorlage für den Drucker, auf welcher die allerletzten Korrekturen
vor dem Druck der gesamten Auflage vorgenommen werden können.

 

Wann ist ein Andruck nötig?
Immer dann, wenn man sich nicht auf ein Proof verlassen möchte. Vor allem, wenn Pantonefarben verwendet werden oder der Druck auf speziellem Material erfolgt, ist ein Andruck zu empfehlen. Nur er ermöglicht ein hundertprozentiges Abbild des gedruckten Endresultats.

Der Text wurde unter die Lupe genommen, die Fehler sind gefunden und alles ist bereit, damit wir die Korrekturen ausführen können. Es kann losgehen! Wer hier ein paar Regeln beachtet, der spart sich selbst viel Zeit – und oft auch Nerven.

Wie läuft eine Korrekturphase normalerweise ab?

1. Der Texter erhält die Textkorrekturen
vom Kunden zurück

2. Der Texter kontrolliert die Korrekturen
und leitet sie der Grafik weiter

3. Die Korrekturen werden ausgeführt

4. Der Texter erhält
den korrigierten Text zurück,
liest ihn quer und schickt ihn
dem Kunden für die Endkontrolle zurück

In welcher Form sollen die Textkorrekturen zurückkommen?

 

Im Agenturalltag erhält der Texter Korrekturen in den unterschiedlichsten Formen. Manche machen ihm grossen Spass, manche weniger...


 

Handschriftliche Korrekturen per Post, per Fax oder als Scan per PDF
Korrekturen von Hand sind effizient und können von uns am direktesten weiterverarbeitet werden. Der Texter nimmt sie in Empfang, kontrolliert sie und leitet sie danach der Grafik weiter.

 

Mündliche Korrekturen per Telefon
Telefonische Korrekturen werden dem Texter durchgegeben, der sie auf der Originalvorlage einträgt und danach der Grafik weiterleitet. Da die Korrekturen nach dem Telefonat vom Mündlichen ins Schriftliche übertragen werden müssen, entsteht ein zusätzlicher Arbeitsschritt.

 

Elektronische Korrekturen als PDF
Elektronische Korrekturen wie z.B. die digitalen «Post-It-Notizen», die man innerhalb eines Textes setzen kann, haben den Nachteil, dass man sie nicht ausdrucken kann. Deshalb muss der Texter bzw. die Grafik auf dem Bildschirm sowohl das PDF als auch die Originaldatei geöffnet haben. Dazu kommt, dass die Markierungen klein und nicht gut sichtbar (da gelb) sind. Entsprechend hoch ist das Risiko, dass Korrekturen übersehen werden und doppelte Kontrollen nötig sind.

 

Korrekturen als erklärender Text
Oft erhalten wir Korrekturen, die mittels eines Lauftexts detailliert beschrieben sind (z.B. «Seite 5, zweiter Abschnitt, dritte Zeile: Bitte das Wort <alles> durch <nichts> ersetzen und ein Komma nach <gut>»). Der Texter muss nun diese Korrekturen in einem zusätzlichen Arbeitsschritt mittels Korrekturzeichen auf das Original übertragen und kann sie erst dann der Grafik weiterleiten. Folge: Mehrkosten durch Mehraufwand.

Korrekturen erst zusammentragen, dann senden

Oft überprüfen mehrere Personen gleichzeitig den Text auf Inhalt, Fachlichkeit und Schreibfehler. Da es ineffizient und verwirrend ist, wenn jede einzelne in den Korrekturprozess involvierte Person uns die Korrekturen direkt durchgibt, empfehlen wir, die Korrekturen zuerst intern zusammenzutragen und sie uns dann gesammelt zukommen zu lassen.

 


Bitte Korrekturzeichen verwenden

Am einfachsten für Texter und Grafiker ist es, wenn die Textkorrekturen einheitlich mit den international verwendeten Korrekturzeichen gekennzeichnet sind.