In welcher Form sollen die Textkorrekturen zurückkommen?
Im Agenturalltag erhält der Texter Korrekturen in den unterschiedlichsten Formen. Manche machen ihm grossen Spass, manche weniger...
Handschriftliche Korrekturen per Post, per Fax oder als Scan per PDF
Korrekturen von Hand sind effizient und können von uns am direktesten weiterverarbeitet werden. Der Texter nimmt sie in Empfang, kontrolliert sie und leitet sie danach der Grafik weiter.
Mündliche Korrekturen per Telefon
Telefonische Korrekturen werden dem Texter durchgegeben, der sie auf der Originalvorlage einträgt und danach der Grafik weiterleitet. Da die Korrekturen nach dem Telefonat vom Mündlichen ins Schriftliche übertragen werden müssen, entsteht ein zusätzlicher Arbeitsschritt.
Elektronische Korrekturen als PDF
Elektronische Korrekturen wie z.B. die digitalen «Post-It-Notizen», die man innerhalb eines Textes setzen kann, haben den Nachteil, dass man sie nicht ausdrucken kann. Deshalb muss der Texter bzw. die Grafik auf dem Bildschirm sowohl das PDF als auch die Originaldatei geöffnet haben. Dazu kommt, dass die Markierungen klein und nicht gut sichtbar (da gelb) sind. Entsprechend hoch ist das Risiko, dass Korrekturen übersehen werden und doppelte Kontrollen nötig sind.
Korrekturen als erklärender Text
Oft erhalten wir Korrekturen, die mittels eines Lauftexts detailliert beschrieben sind (z.B. «Seite 5, zweiter Abschnitt, dritte Zeile: Bitte das Wort <alles> durch <nichts> ersetzen und ein Komma nach <gut>»). Der Texter muss nun diese Korrekturen in einem zusätzlichen Arbeitsschritt mittels Korrekturzeichen auf das Original übertragen und kann sie erst dann der Grafik weiterleiten. Folge: Mehrkosten durch Mehraufwand.